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Bergwandern ist mehr als "NUR" Sport und Bewegung!

     Wandern heißt...

        » Natur erleben
mit allen Sinnen «

     - (be) greife, taste und fühle...

  • die Rinde der Bäume, die weichen Polster der Moose,
  • die Sonne, den Regen, den  zarten Hauch des Windes

     - rieche und schmecke... 

  • den Duft der bunten Blumenwiese, geschnittenes Gras,
  • die Almkräuter in den Naturprodukten der Almjause 

    - sehe und höre...

    • die Farben der glitzernden Bergseen und des Himmels,
    • die Stimmen der Vögel, die Laute der Tiere und
    • die Stille eines abgeschiedenen Hochtales.

 

      Bergwandern

PANORAMAWANDERUNG:

von Hütte zu Hütte  -   Nationalpark Hohe Tauern  -  Osttirol

Eine traumhafte Höhenwanderung führt uns vom Bergsteigerdorf Kals am Großglockner durch die südliche Granatspitzgruppe. Von der Mittelstation der neuen Bergbahn starten wir unsere Tour inmitten des "Großglockner Resort" im Wander-Paradies Kals und Matrei mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Hauptgipfel der Hohen Tauern, der Schober Gruppe, der Rieserfernergruppe und hinein bis ins Felsenreich der Lienzer Dolomiten sowie Südtiroler Dolomiten.

Imposante Gipfel wie Großglockner, Goßvenediger, Hochschober sowie Hochgall und Wildgall strecken ihre Stirn in den azzurblauen Himmel. In der ferne sind auch die Gebirgszüge der Zillertaler Alpen, der Stubeier Alpen und im Süden der Karnische Hauptkamm auszumachen. 

Schon nach kurzer Zeit erreichen wir das "Kals-Matreier Törl" und wenden uns bewusst ab von den planierten Pisten und technischen Einrichtungen der "Matreier Goldried Bergbahnen". Vorbei an der Blauspitze wandern wir über steile Grashänge entlang luftiger Höhenrücken und erreichen so schon bald das "Hohe Tor" (Hohes Törl) - ein markanter Geländeeinschnitt zwischen Blauspitze und Vordere Kendl Spitze am Gebirgskamm zwischen Kals und Matrei in Osttirol.  Murmeltiere und Gemsen sind hier aus nächster Nähe leicht zu beobachten. Die Flora mit unzähligen Arten bunter Blumen ist insbesondere im Frühling und Sommer eine wahre Pracht für unsere Augen. Der Duft verschiedenster Almkräuter betört unsere Sinne und verkürzt somit die Wegstrecken. Karg und steinig präsentiert sich hingegen der letzte Anstieg zur "Dürrenfeld Scharte", wo erstmals unser heutiges Tagesziel die "Sudetendeutsche Hütte" - eine hochalpine Schutzhütte des Deutschen Alpenverein (DAV) - in der sanften Abendsonne zu sehen ist. 

Die Sudetendeutsche Hütte ist auch Ausgangspunkt einer bezaubernden Höhenwanderung, welche am "Karl Schöttner Weg" über die Wellach Köpfe und den Kleinen Muntanitz mit herrlichen Ausblicken und prachtvollem Panorama zum "Großen Muntanitz" führt. Die nahe Gradötzscharte (bzw. Gradetzsattel) bildet einen einfachen Übergang von der Felbertauernstraße im Tauerntal  ins wildromantische Dorfertal zwischen der "Äußeren Steiner Alm" und dem "Kalser Tauernhaus" und bietet zudem einen eindrucksvollen "Glocknerblick"

Weitere Panoramawanderungen bieten der "Sudetendeutsche Höhenweg" und der "Dr. Karl Jirsch Weg" über die Nussingscharte.

Wir allerdings erleben nach einer erholsamen Nacht bei einer wahrlichen Genusswanderung entlang dem "Silesia Höhenweg" - Natur pur in friedlicher Einsamkeit hochalpiner Umgebung und genießen die Spiegelung der umliegenden Gipfel im klaren Gebirgswasser des "Schwarzsee". Das rapide Abschmelzen der letzten Gletscherreste von Gradötz Kess, Prägrat Kees und dem Sonnblick Kees allerdings stimmt uns etwas traurig.

Über den "Kalse Tauern" - eingebettet zwischen Tauernkogel und Medelzkopf - führt die Wanderung am Silesia Höhenweg dann weiter zum Berghotel Rudolfshütte, oberhalb der Staumauer des Weißsee auf einer Höhen von 2.311 m gelegen. Hier treten die Hauptgipfel der Gebirgsgruppe ins Blickfeld - Granatspitze, Stubacher Sonnblick und Hoch Fürleg (Hoch Filleck) bilden das Dreigestirn über den letzten Eisresten des Sonnblick Kees.

Weißsee und Tauernmoos See sind Stauseen inmitten des Nationalpark Hohe Tauern und dienen den Wasserkraftwerken am Enzingerboden zur ökologischen Stromerzeugung.

Unsere geplante Tagesetappe allerdings führt vom Schwarzsee über den Dorfer See zum Kalser Tauernhaus. Nach einer schmackhaften Brotzeit wandern wir entlang des rauschenden Wassers des Dorfer Baches durch die wilde Gebirgsschlucht der Daberklamm hinaus zum Parkplatz an der Gondelbahn in Kals am Großglockner. Staunend betrachten wir nach dieser langen Wanderung noch das Großprojekt - Gradonna Mountain Resort ****S - welches kurz vor der Fertigstellung steht und ab der Wintersaison 2012/2013 mit dem  ****S Gradonna Chalet Resort in Kals am Großglockner neue Gäste in die Region und auf die Pisten bringen sollte.
--möge der Versuch gelingen--

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